II. Offener Ganztag (OGS)

1. Grundidee- oder Warum OGS in der Hamfeldschule?

Die bisher bekannte Betreuungsangebote für die Kl. 1-6 (13Plus und 8-Eins) gibt es ab dem kommenden Schuljahr 07/08 nicht mehr. Diese werden in dem neuen Angebot OGS zusammengeführt. Die Betreuung wird für alle Schüler ausgedehnt und geht bis 15:30h. Darüber hinaus sind auch die beweglichen Ferientage und ein Teil der Ferien mit abgedeckt.

Das Mittagessen, die Betreuung und Erledigung der Hausaufgaben, individuelle Förderung und gemeinsame Spiel- und Freizeitgestaltung bilden den Rahmen der OGS.

Die konkrete Ausgestaltung und Planung orientiert sich an den individuellen Förderbedürfnissen der SchülerInnen, den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern und Erziehungsberichtigten und der Kinder.

Sowohl für die Schule als auch für die OGS ist es aus diesem Grund besonders wichtig, die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern und Erziehungsberechtigten zu erfahren und zu kennen. Wir freuen uns deshalb über jede Form der Rückmeldung, über Anregungen und Ideen und vor allem über Interesse bei der Mitarbeit!

2. Das Konzept - Pädagogische Schwerpunkte

Die Grundlage des pädagogischen Grundkonzeptes der OGS sind die im Schulprogramm formulierten Erziehungsziele und die beschriebenen Strukturen bezüglich der Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit.

In der OGS findet keine Unterricht statt. Die Angebote zielen jedoch darauf, jedes Kind in seinem schulischen Lernen zu unterstützen und zu fördern.

Diese Ziel wird über drei unterschiedliche Schwerpunkte umgesetzt:

Soziales Lernen und PersönlichkeitsstärkungBewegungsförderungLern- und Sprachförderung

Konkrete Angebote können sein:

Zu 1.: Arbeit mit Regeln und Ritualen

  • Streitschlichtung
  • Gemeinsames Spiel
  • Teamarbeit, Sport in Teams

Zu 2.: Psychomotorik

  • Klettern
  • Tanz und Musik
  • Schwimmen

Zu 3.: Hausaufgabenhilfe

  • Erste Hilfe u. Gesundheitsförderung
  • Sprachförderung

3. Der organisatorische Rahmen -Tagesablauf und pädagogische Angebote

Die OGS deckt den zeitlichen Rahmen von 8:00 – 15:30h im Notfall bis ??? ab. Im Einzelfall ist es darüber hinaus möglich für besondere Anlässe (Geburtstag, Arzttermin, ...)oder Veranstaltungen (Verein, Therapie...) auch individuelle Abholzeiten zu vereinbaren.

Darüber hinaus besteht das Angebot auch für die in der Schule beschlossenen beweglichen Ferientage und für einen Teil der Ferien. Kinder, die die OGS besuchen können nach Absprache und Anmeldung an den Angeboten der Ferienspiele kostenfrei teilnehmen.

Schule und OGS werden als gemeinsame Lebens- und Lernzeit in der Schule angesehen. Aus diesem Grund ist eine Rhythmisierung des Tagesablaufs von zentraler Bedeutung. Wichtig ist der Wechsel zwischen intensiven Lernzeiten und Erholungsphasen, zwischen Anspannung und Entspannung, Lernen und Spielen, Ruhe und Bewegung.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden sieht der Tagesablauf wie folgt aus:

(exemplarisches Beispiel für zwei Tage in der Woche)

 Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

7.55 – 11.40

Unterricht

Unterricht

Unterricht

Unterricht

Unterricht

11.40 – 12.30

 Spiel 1

Unterricht2

 

 

 Spiel 1

Unterricht2

 

 

 

 

12.30 – 12.45

Essen 1

 


 

 

 

Essen 1

 


 

 

 

 

            - 13.00h

 

 

 

 

 

 

            - 13.15h

Spiel 1

 

 

Spiel 1

 

 

 

 

 

            - 13.30h


 

Essen 2

 

 

 

Essen 2

 

 

 

 

 

            - 13.45h 

 

 

 

 

 

 

            - 14.00h

gemeinsames

Projektangebot

 

 

 

 

Haus-

aufgaben

 

 

 

 

getrennte

Projekt-

angebot

 

 

Angebote

Spiel 2

 

 

 

 

Haus-

aufgaben

 

 

 

 

            - 14.15h

 

 

 

 

 

 

           - 14.30h

 

 

 

 

 

 

           - 14.45h

 

 

 

 

 

 

           - 15.00h

 

 

 

 

 

 

15.00-15.30h

 

 

 

 

 

 

Diese Angebotsstruktur kann je nach Angeboten und Anzahl der OGS-Kinder besonders in dem Bereich Projektangebote immer auch variieren.

Freitags ist Hausaufgaben frei, dadurch entsteht die Möglichkeit für längere gemeinsame Projekte, Ausflüge u.ä.

 

4.         Hausaufgaben

Ein wichtiger Bestandteil der schulischen Förderung ist das regelmäßige Üben und Vertiefen, dessen, was im Unterricht gelernt wurde. Aus diesem Grund ist es wichtig, regelmäßig Hausaufgaben zu machen. Um dies zu gewährleisten verpflichten sich alle Beteiligten zu folgenden Vereinbarungen:

 

1. die LehrerInnen 

-          regelmäßig dem Leistungsstand des Kindes angemessene Hausaufgaben für einen Zeitraum von ca. 30 Min. (Kl.1-3) und ca. 45 Min (Kl. 4-6) aufzugeben  und darauf zu achten, dass sie im Schulplaner eingetragen sind 

-          die Hausaufgaben regelmäßig zu kontrollieren und abzuzeichnen

-          die Hausaufgaben als gemacht zu akzeptieren, auch wenn sie unvollständig oder fehlerhaft sind, wenn das Kind in der Betreuung die vorgegebene Zeit  konzentriert gearbeitet hat und dies durch einen Eintrag dokumentiert ist

-          Freitags ist Hausaufgaben frei

 

2. die BetreuerInnen in der OGS

-          die vereinbarte Zeit und einen geeigneten Raum zur Verfügung zu stellen

-          für eine ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre zu sorgen

-          die Kinder bei Fragen zu unterstützen, Denkprozesse anzuregen

-          keine Korrekturen oder intensive Erklärungen vorzunehmen, um Transparenz für Leistungsvermögen und Lernwege zu gewährleisten

-          die Bearbeitung der Hausaufgaben täglich zu bestätigen und (falls notwendig) Rückmeldung über die Art der Bearbeitung zu geben (im Schulplaner)

 

3. die SchülerInnen

-          die Hausaufgaben in der Klasse aufzuschreiben

-          die Materialien für die Hausaufgaben regelmäßig mit zu bringen

-          die gestellten Hausaufgaben in der vorgesehenen Zeit ruhig und konzentriert zu bearbeiten

-          sich die Bearbeitung der Hausaufgaben regelmäßig (in der Betreuung) bestätigen zu lassen und dann dem Lehrer in der Klasse vorzulegen

 

4. die Eltern und Erziehungsberechtigten

-          für die notwendigen Materialien zu sorgen

-          ihrem Kind Interesse für Hausaufgaben und dem Lernen in Schule und OGS zu zeigen (z.B. Hausaufgaben noch einmal abends gemeinsam anschauen, erklären lassen, was gelernt wurde,...)

 

Diese Angebotsstruktur kann je nach Angeboten und Anzahl der OGS-Kinder besonders in dem Bereich Projektangebote immer auch variieren.

Freitags ist Hausaufgaben frei, dadurch entsteht die Möglichkeit für längere gemeinsame Projekte, Ausflüge u.ä.

4. Hausaufgaben

Ein wichtiger Bestandteil der schulischen Förderung ist das regelmäßige Üben und Vertiefen, dessen, was im Unterricht gelernt wurde. Aus diesem Grund ist es wichtig, regelmäßig Hausaufgaben zu machen. Um dies zu gewährleisten verpflichten sich alle Beteiligten zu folgenden Vereinbarungen:

1. die LehrerInnen 

  • regelmäßig dem Leistungsstand des Kindes angemessene Hausaufgaben für einen Zeitraum von ca. 30 Min. (Kl.1-3) und ca. 45 Min (Kl. 4-6) aufzugeben  und darauf zu achten, dass sie im Schulplaner eingetragen sinddie Hausaufgaben regelmäßig zu kontrollieren und abzuzeichnen
  • die Hausaufgaben als gemacht zu akzeptieren, auch wenn sie unvollständig oder fehlerhaft sind, wenn das Kind in der Betreuung die vorgegebene Zeit  konzentriert gearbeitet hat und dies durch einen Eintrag dokumentiert ist
  • Freitags ist Hausaufgaben frei

2. die BetreuerInnen in der OGS

  • die vereinbarte Zeit und einen geeigneten Raum zur Verfügung zu stellen
  • für eine ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre zu sorgen
  • die Kinder bei Fragen zu unterstützen, Denkprozesse anzuregen
  • keine Korrekturen oder intensive Erklärungen vorzunehmen, um Transparenz für Leistungsvermögen und Lernwege zu gewährleisten
  • die Bearbeitung der Hausaufgaben täglich zu bestätigen und (falls notwendig) Rückmeldung über die Art der Bearbeitung zu geben (im Schulplaner)

3. die SchülerInnen

  • die Hausaufgaben in der Klasse aufzuschreiben
  • die Materialien für die Hausaufgaben regelmäßig mit zu bringen
  • die gestellten Hausaufgaben in der vorgesehenen Zeit ruhig und konzentriert zu bearbeiten
  • sich die Bearbeitung der Hausaufgaben regelmäßig (in der Betreuung) bestätigen zu lassen und dann dem Lehrer in der Klasse vorzulegen

4. die Eltern und Erziehungsberechtigten

  • für die notwendigen Materialien zu sorgen
  • ihrem Kind Interesse für Hausaufgaben und dem Lernen in Schule und OGS zu zeigen (z.B. Hausaufgaben noch einmal abends gemeinsam anschauen, erklären lassen, was gelernt wurde,...)
  • halten ihre Kinder dazu an, die Hausaufgabenzeit in der Schule angemessen zu nutzen
  • bei Problemen und Fragen, sowohl mit den Lehrern, als auch mit den Betreuern in der OGS Kontakt aufzunehmen

5. Essen in der OGS der Hamfeldschule - Unterstützung erhalten und Verantwortung übernehmen - Selber kochen und sich gesund ernähren

 

Um den Kindern in der Schule eine möglichst gute Versorgung zu Teil werden zu lassen, um  ihnen so auch das Lernen und den Umgang miteinander zu ermöglichen, erhalten die Kinder der OGS in der Hamfeldschule besuchen mittags eine Mahlzeit.

 

Um diese Versorgung allen Kindern, die an der OGS teilnehmen ermöglichen zu können, soll folgendes Konzept verfolgt werden:

 

Die Hamfeldschule hat sich entschieden gemeinsam mit den Kindern und einer pädagogischen Fachkraft das Mittagessen selber zu kochen.

Den Kindern soll eine gesunde Ernährung nahe gebracht werden. Die Hamfeldschule möchte damit in Ihre Konzeption das Thema Ernährung und Bewegung in den Tagesablauf der OGS einbringen.

Dieses Konzept wird unterstützt durch Ausflüge zu Agrarbetrieben, Lebensmittelkunde, das Schulobstprogramm, Hygienebestimmungen usw. Für diese Leistung wird ein Betrag von 35 € im Monat fällig. Bei längerfristiger Erkrankung erhalten die Eltern den Betrag zurück, kurzfristige Erkrankungen können nicht erstattet werden.

Die Auszahlung erfolgt in bar zu einem vereinbarten Zeitpunkt bei Abholung der Kinder.

 

Darüber hinaus erhält ihr Kind am 2. Tag der OGS ein Mittagessen, dass von der Schülerfirma der Schule „Hamfeld4ma“ (SchülerInnen der Kl. 9/10 Werkstattklasse) zubereitet wird. Diese Mahlzeit finanziert der Förderverein und ist für die Kinder und sie als Eltern umsonst.

Familien, die zwei Kinder in der Betreuung oder andere finanzielle Probleme/ Engpässe haben,  können darüber hinaus individuelle Unterstützung über das Leistungspaket zur Bildung und Teilhabe beantragen. Da alle Verantwortung für eine gute Versorgung der Kinder übernehmen müssen, wird es immer einen Eigenanteil bei der Essensfinanzierung geben. In einem persönlichen Gespräch wird individuell nach Bedarf mit den jeweiligen Eltern die Höhe und der Zeitraum der Unterstützung festgelegt.

Die unterstützten Eltern / Erziehungsberechtigten tragen durch individuelle Hilfeleistungen oder Angebote in der Schule (z.B. Hilfe in der Küche, Begleitung bei Aktionen, Backen eines Kuchens...) zu einem gemeinsam verantworteten Konzept der Betreuung bei.