- Präambel –

 

Unsere pädagogische Arbeit ist durch eine Grundhaltung geprägt, die die Unterschiedlichkeit aller am Schulleben Beteiligter akzeptiert und wertschätzt. Die Schule wird als Ort gestaltet, in dem Sicherheit, Wertschätzung, Respekt und Toleranz sowie die Entfaltung der vielfältigen Ressourcen erlebbar und möglich ist.

So werden das Wohlbefinden und die Gesundheit aller beteiligten Personen im Gesamtkontext Schule in den Blick genommen

 


Präambel

 

 

Das Schulleben der Hamfeldschule wird durch vier Säulen getragen: die Schule mit den Bereichen Unterricht und Erziehung, dem offenen Ganztag, der Schulsozialarbeit und der 2009 eröffneten Schulstation. Diese Säulen fußen in ihrer gesamten pädagogischen und sozialpädagogischen Arbeit auf einer „gesunden“ Basis, die sich durch feste Strukturen, präventive Arbeit und Engagement jedes Einzelnen auszeichnet. Denn nur wenn alle Bereiche als „intakt“ bezeichnet werden können, ist auch eine gute Arbeit möglich.

Eine gesunde Basis besteht  nach unserem Verständnis aus vielen einzelnen Faktoren und bezieht sich auf die vier Bausteine in der Schule:

Die Basis der gesamten pädagogischen und sozialpädagogischen Arbeit bildet eine Atmosphäre des Willkommen seins für alle Beteiligte und die Gestaltung einer positiven (Lern-) Atmosphäre.

Die Basis für das professionelle (sonder- oder sozial-) pädagogische Handeln ist dabei eine Grundhaltung, die die Unterschiedlichkeit aller Beteiligten akzeptiert und wertschätzt. Wir wollen unsere Schule als Ort gestalten, in dem Sicherheit, Toleranz, Wertschätzung und die Entfaltung der vielfältigen Ressourcen erlebbar und möglich ist und somit das Wohlbefinden für alle am Schulleben Beteiligte in den Blick genommen wird.

 

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Das pädagogische Konzept der Hamfeldschule ist durch unterschiedliche Schwerpunktsetzungen und eine verstärkte Unterrichtsentwicklung geprägt.

 

Unterricht und sonderpädagogische Maßnahmen und Interventionen sind auf den individuellen Förderbedarf abgestimmt und orientieren sich an den neuesten Erkenntnissen der Resilienzforschung und der Salutogenese und dienen dazu, die Schutzfaktoren der Kinder und Jugendlichen zu erhöhen und zu stärken. Sie zielen auf Verstehen, Beeinflussen und Sinn geben. Dies bedeutet konkret:

-          kognitive Kompetenzen und eine realistische Zukunftsplanung

-          effektive Bewältigungsstrategien (Flexibilität, Annäherungsverhalten, Impulskontrolle...)

-          Erfahrungen von Selbstwirksamkeit

-          Selbstvertrauen und eine positives Selbstkonzept

-          Strategien zur Problembewältigung

-          Erfahrungen von Sinn, Struktur und Bedeutung in der eigenen Entwicklung

-          Stabile emotionale Beziehungen

-          Soziale Unterstützung

-          Emotional warmes, strukturierendes und normorientiertes Erziehungsklima

-          Dosierte Verantwortlichkeit und Leistungsanforderung

(vgl. M. Theis-Scholz: Das Konzept der Resilienz und der Salutogenese und seine Implikationen für den Unterricht in ZfH 07/07)